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Zwanzig Grundbesitzer stellen Anträge auf Jagdverbote

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bislang 20 Grundbesitzer in Schleswig-Holstein haben Jagdverbote für ihr Land beantragt. Eine Änderung des Bundesjagdgesetzes von Ende vergangenen Jahres gibt ihnen dazu die Möglichkeit. Bislang ist aber keines dieser Verfahren abgeschlossen. „Vor dem Frühjahr wird voraussichtlich keine Entscheidung fallen“, sagte Referatsleiter Johann Böhling aus dem Umweltweltministerium der obersten Jagdbehörde des Landes.

Das neue Bundesjagdgesetz ermöglicht es Grundeigentümern mit weniger als 75 Hektar Fläche, die Jagd aus ethischen Gründen zu verbieten. Teilweise sind die von den Grundbesitzern eingereichten Anträge aber unvollständig. Ein bloße Berufung auf ethische Gründe allein reiche nicht aus, sagte Böhling. In allen Fällen gebe es Anhörungen. Grundeigentümer müssten ihre ethischen Motive glaubhaft machen. Dies könne etwa der Fall sein, wenn ein Vegetarier ein Verbot anstrebe.

Nach Angaben von Böhling handelt es sich bei den betroffenen Flächen um kleinere Areale. Bei einem Teil der Anträge auf Befriedung geht es um Ackerflächen. Von den 20 Anträgen stammen allein acht aus dem Kreis Ostholstein. Zur Art der Flächen konnte eine Sprecherin des Kreises keine Angaben machen. Aus den Kreisen Plön, Segeberg und Rendsburg-Eckernförde liegt jeweils ein Antrag vor. Jeweils zwei Fälle gibt es in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg.

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erstellt am 27.Jan.2014 | 00:31 Uhr

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