Zu laut: Anwohnerin verklagt Wacken Open Air

Ein Erfolgs-Festival: <mbu>Das Wacken Open Air-Festival. Hinter den Kulissen haben die Initiatoren zahlreiche Musikfirmen aufgebaut.</mbu><foto>dpa</foto>
Ein Erfolgs-Festival: Das Wacken Open Air-Festival. Hinter den Kulissen haben die Initiatoren zahlreiche Musikfirmen aufgebaut.dpa

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05. Januar 2013, 01:14 Uhr

Wacken/Schleswig | Ein halbes Jahr vor dem Start des weltgrößten Heavy-Metal-Festivals werden sich Juristen mit dem "Wacken-Open-Air 2013" beschäftigen müssen. Eine Bewohnerin des Dorfes bei Itzehoe empfindet das dreitägige Rock-Spektakel als zu laut. Mit einer Klage will die Frau erreichen, dass die Amtsverwaltung in diesem Jahr strengere Lärmobergrenzen für das Festival, bei dem regelmäßig Szenegrößen wie die britische Metal-Band Iron Maiden (Foto) auftreten, festsetzt, wie das Verwaltungsgericht in Schleswig gestern mitteilte.

Zu dem Festival werden in diesem Jahr rund 75 000 Besucher aus aller Welt erwartet. Die Karten für die 24. Ausgabe Spektakels waren schon zehn Monate vor Beginn ausverkauft. Jedes Jahr werden rund 200 Hektar Acker in ein Festivalgelände mit fünf Open-Air-Bühnen und zwei überdachten Bühnen verwandelt. Rund hundert Bands spielen dann in der ersten Augustwoche zum Teil gleichzeitig mit einer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel auf. Zu den Bands, die in diesem Jahr erwartet werden, gehören Deep Purple, Anthrax, Nightwish, Arch Enemy, Lingua Mortis feat. Rage, Sabaton, ASP sowie Sonata Arctica.

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