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Laubenbrand in Hamburg : Wenige Zwischenfälle bei Osterfeuern

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Osterfeuer haben in ganz Norddeutschland den Abendhimmel erleuchtet - zahllose Menschen strömten zu den Feiern. Alles verlief weitgehend reibungslos. Ein Notruf in Hamburg allerdings forderte dagegen das schnelle Handeln der Feuerwehr.

shz.de von
erstellt am 20.Apr.2014 | 12:07 Uhr

Boostedt | Zehntausende Menschen haben am Samstagabend die zahlreichen Osterfeuer in Hamburg und Schleswig-Holstein besucht und friedlich gefeiert. Allein bei den öffentlichen Osterfeuern zählte die Polizei in der Hansestadt bis zu 70.000 Teilnehmern - am Elbstrand versammelten sich demnach 30.000 Menschen rund um die Feuer. Größere Zwischenfälle habe es nirgendwo gegeben, meldeten unisono die Lagezentren der Polizei in der Hansestadt und im Norden.

„Wir hatten dort keine Probleme mit größeren Gruppierungen“, sagte ein Hamburger Polizeisprecher zur Lage an der Elbe. Ab und an zeichneten sich zwar Auseinandersetzungen zwischen Einzelnen ab - bevor schlimmeres passieren konnte, seien die Einsatzkräfte rechtzeitig eingeschritten. Auch in Schleswig-Holstein verlief die Osternacht sehr ruhig: Der Polizei waren bis zum Sonntagvormittag keine größere Vorfälle bekanntgeworden.

Etwa 20 Mal mussten die Löschkräfte zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen in Hamburg ausrücken, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Mindestens ein privates Osterfeuer geriet aus dem Lot: Dabei gingen in Hamburg-Eidelstedt ein Baum, ein Gartenhaus und ein Bürogebäude mit Werkstatt teilweise in Flammen auf. Ein Mensch, dessen Identität zunächst nicht bekannt war, erlitt eine Rauchvergiftung. Am Sonntag befreiten Mitarbeiter der Hamburg Port Authority (HPA) unterdessen den Strand von Hamburg-Blankenese vom liegengelassenen Müll.

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