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Weihnachtsmusik gehört zum Fest wie der Duft in der Küche

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Es gibt Hunderte von weltlichen und geistlichen Weihnachtsliedern. Bei wie vielen können Sie die Melodien mitsummen oder kennen die erste Strophe?
Mitsummen kann ich bei vielen. Beim Mitsingen wird es aber schwierig. Das sind nicht sehr viele, bei denen ich den Text sicher weiß.

Welches Lied wurde in der Advents- und Weihnachtszeit besonders oft bei Ihnen zu Hause gesungen?
Oh Tannenbaum. Daran kann ich mich gut erinnern. Ansonsten gilt: Frisia non cantat (Friesland singt nicht), das hat schon Tacitus gesagt.

Wo und wann wurde gesungen – und wer sang immer am lautesten oder traf den Ton nicht?
Meine erste Frau war Pastorentochter, da wurde heftig und viel gesungen, sie spielte mehrere Instrumente, genauso wie später meine Kinder. Dass ich relativ unmusikalisch war, wurde in der Familie also gut ausgeglichen.

Die Liste der deutschen Weihnachtslieder geht von A wie „Alle Jahre wieder“ bis Z wie „Zu Bethlehem geboren“. Welches Lied ist Ihr Favorit – und warum?
Da kann und will ich mich nicht festlegen. Es gibt Lieder die ich besonders gerne in der Kirche höre und solche die schön in der Familie zu hören sind.

Singen oder musizieren Sie auch selbst– und wenn ja: Wo und welche Lieder?
Ich singe, wenn ich allein bin, zum Beispiel beim Autofahren. Und natürlich in der Kirche. Laut, ob ich den Ton richtig treffe, weiß ich nicht.

Wie wichtig sind für Sie Weihnachtslieder und vorweihnachtliche Konzerte in den Kirchen?
Für mich sind nicht unbedingt die Weihnachtslieder wichtig , sondern der Kirchenbesuch.


Haben Sie eine Lieblingsorgel, wenn Weihnachtslieder erklingen? Oder reicht eine Weihnachts-CD?
Ich mag die Orgel auf Pellworm und die in Langenhorn besonders gern. Die haben nicht nur einen vollen Klang, sondern ich verbinde sie auch mit Heimat und Geschichte. Weihnachts-CDs laufen bei uns als Hintergrundmusik, das gehört zu Weihnachten wie der gute Duft in der Küche.


Schleswig-Holsteins Ex-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen stammt aus dem Elisabeth-Sophien-Koog auf Nordstrand. Nach dem Abitur in Husum studierte der Bauernsohn Agrarwissenschaften in Kiel , machte sein Diplom als Agraringenieur und legte ein zweites Staatsexamen als Landwirtschaftslehrer ab. Ab 1983 saß Carstensen für die CDU im Bundestag. 2002 wurde er Ministerpräsident. Carstensen ist verheiratet und hat zwei Töchter von seiner 1998 verstorbenen Ehefrau Maria. Heute lebt er mit seiner zweiten Frau, der Juristin Sandra Thomsen, auf Gut Schierensee.


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