Wasserleiche vor dem Rathaus - vermutlich war es ein Suizid

Retter  bergen die Wasserleiche an der Rathausschleuse. dpa
Retter bergen die Wasserleiche an der Rathausschleuse. dpa

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07. Januar 2013, 01:14 Uhr

Hamburg | Grausige Entdeckung am frühen Morgen: Ein Spaziergänger hat gestern gegen 6 Uhr eine Wasserleiche in der Kleinen Alster vor dem Hamburger Rathaus gesichtet. Er rief die Feuerwehr, die den Körper aus dem Wasser barg.

Zunächst waren die Identlität des Mannes sowie die Umstände seines Todes völlig rätselhaft. Die Ermittler entdecketen am Hinterkopf des Unbekannten eine erhebliche Verletzung. Ein gewaltsamer Tod konnte nicht ausgeschlossen werden.

Im Institut für Rechtsmedizin stellten die Ärzte dann jedoch fest, dass die Blessuren erst nach dem Tod entsanden waren. Die Leiche habe längere Zeit im Wasser getrieben, so ein Polizeisprecher.

Im Laufe des Tages klärte sich auch die Identität des Mannes. Bei ihm handele es sich um eine 69-Jährigen, der zuletzt auf St. Pauli gelebt hatte. Seine Tochter hatte ihn schon Anfang Dezember als vermisst gemeldet. Die Ermittler gehen von einem Suizid aus.

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