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Warnstreik vor der DRK-Zentrale in Kiel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zu einem vierstündigen Warnstreik hatte gestern die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Schleswig-Holstein aufgerufen. Mit Transparenten und Trillerpfeifen zogen 150 Mitarbeiter des DRK-Krankenhauses in Middelburg (Kreis Ostholstein) und des Behindertenzentrums in Raisdorf (Kreis Plön) vor die Kieler Landeszentrale. Sie fordern einen neuen Haus-Tarifvertrag, der alte Vertrag war Ende 2014 ausgelaufen. Seitdem haben sich Verdi und das Rote Kreuz zweimal getroffen, ohne eine Annäherung zu finden. Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent Lohnerhöhung, mindestens aber 150 Euro monatlich. Das DRK hat 2,4 Prozent ab 1. März sowie weitere 2 Prozent ab März 2016 angeboten. „Das ist zu wenig“, erklärt Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Hooke und verweist auf den öffentlichen Dienst, in dem vergleichbare Jobs deutlich besser bezahlt würden. Ralph Schmieder aus dem DRK-Landesvorstand zeigte sich gestern zwar überrascht vom kurzzeitigen Ausstand. Doch ebenso wie Hooke ist er zuversichtlich, beim dritten Treffen am 6. Mai eine Verhandlungslösung für die knapp 2000 Mitarbeiter im Norden zu finden.

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