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Vollbesetztes Großraumtaxi versinkt im Fluss

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Die fünf Insassen und der Fahrer haben einen Schutzengel gehabt – ein Großraumtaxi ist gestern am frühen Morgen in Meggerdorf (Kreis Schleswig-Flensburg) in die Sorge gestürzt. Das Fahrzeug kam aus Richtung Pahlen und war auf der B 202 in einer engen Kurve im Bereich „Sandschleuse“ von der Fahrbahn abgekommen. Direkt am Sielzug stürzte das Auto ins Wasser. „Es sank drei Meter tief“, berichtet Rüdiger Sibbersen, diensthabender Schichtführer von der Leitstelle Nord in Harrislee bei Flensburg. Die Feuerwehren Bergenhusen und Erfde eilten zum Unfallort wie auch zwei Notarzt- und drei Rettungswagen. „Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren bereits alle aus dem Taxi herausgekommen, sie konnten sich selbst befreien“, so Sibbersen weiter. Einzig der Fahrer sei mit Unterkühlung und Prellungen in ein Krankenhaus gefahren worden. „Die Fahrgäste lehnten eine Behandlung vor Ort ab.“ Noch am frühen Morgen rückte das Technische Hilfswerk (THW) aus Schleswig mit Fahrzeugen und Tauchern an, um das Taxi zu bergen (Foto). „Es hatte geregnet, es befand sich viel Wasser in diesem Bereich der Sorge“, sagt THW-Ortsbeauftragter Peter Schmidt.

Der Straßenverlauf ist tückisch: Direkt am Fluss führt die B 202 in eine 90-Grad-Kurve. „Es war glatt“, berichtet Schmidt. Allem Anschein nach war der Wagen an dieser Stelle geradeaus weitergefahren. „Es war neblig“, erklärt der Rendsburger Taxiunternehmer, der nicht mit Namen genannt werden will. „Dass es zum Unfall kam, tut mir echt leid für die Kunden.“ Sein Fahrer befinde sich auf dem Weg der Besserung. Nach Polizeiangaben ist die Unfallursache noch nicht geklärt. Nur so viel: „Beeinträchtigungen durch Alkohol oder andere Substanzen konnten bei dem Fahrer nicht festgestellt werden.“



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