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Eis und Schnee : Viele Unfälle in SH - Lkw-Chaos bei Neumünster

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Erst Orkan, dann Glätte: 100 Unfälle zählte die Polizei. Vor allem auf der A1 und der A21 kamen viele Autos ins Rutschen. Im Großraum Neumünster ging zwei Stunden lang so gut wie nichts mehr.

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2013 | 10:07 Uhr

Schnee und Eis haben zum Wochenende auf den Straßen in Schleswig-Holstein zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Zwischen Freitagnachmittag und Samstagfrüh zählte die Landespolizei in Kiel etwa 100 Unfälle. Drei Menschen seien verletzt worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Zu den Schwerpunkten zählten die Autobahn 1 sowie die A 21 südlich von Bad Segeberg, sagte ein Polizeisprecher. Die Regional-Leitstelle West in Elmshorn kam allein für den westlichen Landesbereich auf 29 Unfälle, dort blieb es jedoch bei Blechschäden.

Im Großraum Neumünster kam der Verkehr wegen Schneefalls und Glätte zwei Stunden am Freitagabend fast zum Erliegen. Die Autobahnpolizei Neumünster hatte alle Hände voll zu tun. Besonders die Anschlussstellen Neumünster Mitte und Neumünster Süd seien in der Zeit von 17 Uhr bis 19 Uhr stark von der Eisglätte betroffen gewesen, teilte die Polizei am Samstagmittag mit.

An der Anschlussstelle Neumünster Mitte konnten Lastwagen die Autobahn nicht verlassen - sie mussten vor der leichten Steigung kapitulieren. Hier wurde gewartet, bis die Autobahnmeisterei gestreut hatte. An der Anschlussstelle Neumünster Süd war es ebenfalls so glatt, dass hier die Lkw nicht von der B205 auf die BAB 7 kamen, auch hier gibt es eine leichte Steigung.  An der Altonaer Straße rückten sogar Abschleppunternehmer an und zogen die Lkw auf die B205.

Die Polizei meldete drei Unfälle aus Neumünster, die mit Blechschäden und einer leicht verletzten Person glimpfllich ausgingen. wischen den Anschlussstellen Neumünster Süd und Mitte zu einem Unfall mit drei beteiligten Pkw bei dem zum Glück keine Personen verletzt wurden. Unfallursache war hier die nicht angepasste Geschwindigkeit auf glatter Fahrbahn.

In Hamburg waren laut Polizei bis zum frühen Samstagmorgen noch keine Autofahrer in Unfälle verwickelt. Doch auch in der Hansestadt mussten sie am Samstagmorgen wegen spiegelglatter Straßen sehr vorsichtig sein: Der Winterdienst der Stadtreinigung Hamburg (SRH) sei mit mehr als 900 Mitarbeitern und 350 Streu- und Räumfahrzeugen ausgerückt, teilte das Unternehmen mit. Der Einsatz werde bis in die Vormittagsstunden dauern.

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