Verdi will bei Schifffahrtsverwaltung streiken

Berlin (dpa) - Ein Streik droht demnächst den Schiffsverkehr auf den Flüssen und Kanälen in Deutschland zu behindern. Nach erfolglosen Tarifverhandlungen für rund 12 500 Angestellte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bereitet die Gewerkschaft Verdi einen Arbeitskampf vor. Wie Verdi am Donnerstag in Berlin mitteilte, könne es im Juni als Folge unbefristeter Arbeitsniederlegungen «zu empfindlichen Beeinträchtigungen von Wirtschaftsbetrieben und Infrastruktureinrichtungen entlang der Wasserwege kommen». Das Bundesinnenministerium, das mit Verdi verhandelt hatte, nahm zunächst keine Stellung dazu.

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30. Mai 2013, 08:44 Uhr

Berlin (dpa) - Ein Streik droht demnächst den Schiffsverkehr auf den Flüssen und Kanälen in Deutschland zu behindern. Nach erfolglosen Tarifverhandlungen für rund 12 500 Angestellte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bereitet die Gewerkschaft Verdi einen Arbeitskampf vor. Wie Verdi am Donnerstag in Berlin mitteilte, könne es im Juni als Folge unbefristeter Arbeitsniederlegungen «zu empfindlichen Beeinträchtigungen von Wirtschaftsbetrieben und Infrastruktureinrichtungen entlang der Wasserwege kommen». Das Bundesinnenministerium, das mit Verdi verhandelt hatte, nahm zunächst keine Stellung dazu.

Die Schifffahrtsverwaltung kümmert sich unter anderem um den Verkehr auf den Wasserwegen und den Betrieb der Schleusen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will sie umbauen, um sie leistungsfähiger zu machen. Nach Angaben von Verdi soll dabei ein Viertel der Arbeitsplätze wegfallen. Mit einem eigenen Tarifvertrag wollte die Gewerkschaft die Betroffenen sozial abgesichern. Ramsauer hatte bereits Ende April zugesagt, es werde weder betriebsbedingte Kündigungen noch Versetzungen gegen den Willen der Beschäftigten geben. Bereits Ende Februar hatte Verdi die Beschäftigten an den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau zu einem Warnstreik aufgerufen.

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