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Sylter Koch starb an Gehirnblutung

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shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Westerland/Flensburg | Der japanische Koch und Imbissbetreiber Miki Nozawa (57), der am Montag nach einer Prügelei auf Sylt starb, ist einer Gehirnblutung erlegen. Das habe die Obduktion als vorläufiges Ergebnis ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft Flensburg gestern mit. Es könne derzeit aber nicht mit der erforderlichen Sicherheit festgestellt werden, dass äußere Gewaltanwendung ursächlich für die Gehirnblutung gewesen sei. "Als Ursache kommen auch in der Person des Opfers liegende gesundheitliche Besonderheiten in Betracht".

Die Staatsanwaltschaft ordnete weitere Untersuchungen an, um die Ursache für die Gehirnblutung zu klären. Mit einem Ergebnis der Auswertung von Gewebeproben sei in einigen Tagen zu rechnen. "Wir hoffen, dann mehr zu wissen", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Rüdiger Meienburg.

Laut Ermittler waren am Sonntag zwei 36 und 50 Jahre alte Handwerker mit dem Koch wegen seines Essens in Streit geraten. Nozawa habe die beiden Gäste später in der Nacht in einer Table-Dance-Bar wiedergetroffen. Dort sei der Streit eskaliert.

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