Streit um Anwaltskosten

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08. Mai 2013, 01:14 Uhr

Kiel | In der Landtagsverwaltung hängt der Haussegen schief. Landtagsdirektor Utz Schliesky wirft einer Beamtin vor, ihn über relevante Vorgänge wiederholt nur unzureichend informiert zu haben. Ein deshalb eingeleitetes Disziplinarverfahren gegen die 64-Jährige Mitarbeiterin der Parlamentsverwaltung soll nach Medienberichten Anwaltskosten von inzwischen zu 50 000 Euro verursacht haben. Der Anwalt der Beamtin weist den Vorwurf der schweren Pflichtverletzung zurück. Der Ermittlungsführer des Landtags sieht die Vorwürfe nicht bestätigt. Ein schriftlicher Verweis für einige geringfügige Pflichtverletzungen werde als ausreichend angesehen. Die SPD-Fraktion erwarte von Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU), zügig eine Lösung herbe izuführen.

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