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Stadt prägt den Kometen-Taler

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erstellt am 12.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Hamburg | Ende November wird der Komet Ison im inneren Sonnensystem erwartet: Astronomen zufolge könnte der Himmelskörper fast so hell leuchten wie der Vollmond und damit zu einem "Jahrhundert-Ereignis" werden. Die Hamburgische Münze will aus diesem Anlass in Kooperation mit dem Hamburger Planetarium die Gedenkmedaille "Komet Ison" prägen, wie die Hamburger Finanzbehörde mitteilte. Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) will höchstpersönlich heute die Erstprägung in Silber vornehmen.

Den "Kometen-Taler" soll es in einer Silber- und in einer Kupfer-Nickel-Version geben. Die Silberversion hat einen Durchmesser von 40 Millimetern, besteht aus Feinsilber (999/1000) und ist 20 Gramm schwer. Die Kupfer-Nickel-Version ist ebenfalls 40 Millimeter groß, besteht aus einer Legierung von 750 Teilen Kupfer und 250 Teilen Nickel und wiegt 22,6 Gramm.

Der Komet Ison wird Ende November in einer sehr engen Bahn die Sonne umkurven. Der Abstand soll mit 1,1 Millionen Kilometern aus astronomischer Sicht sehr klein sein - folglich könnte der typische Kometenschweif auf der Erde besonders ausgeprägt erscheinen.

Wie alle Kometen ist Ison ein "schmutziger Schneeball" und besteht hauptsächlich aus Gas und Staub, die beim Vorbeiflug von der Sonne herausgedampft werden. Die tatsächliche Helligkeit eines Kometen sei allerdings ebenso verlässlich wie der Wetterbericht, heißt es auf der Internetseite des Planetariums. Möglicherweise werde "Ison" daher lediglich zu einem "Fernglas-Objekt".

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