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Kommentar : Sparen am falschen Ende

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Einsparungen bei der Wasserschutzpolizei könnten Folgen für die Sicherheit rund um Schleswig-Holstein haben. Ein Kommentar von Holger Ohlsen.

Wenigstens das. Bei der Polizei wird im Zuge der Schuldenbremse weniger gespart als in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Ihr Beitrag liegt bei „nur“ 1,5 Prozent des Anteils, den das Innenministerium zu liefern hat. Das ist überproportional weniger als in den anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes, allerdings hat sich die Polizei – nicht nur landesweit – auch mit überproportional wachsenden Deliktfeldern auseinanderzusetzen wie zum Beispiel der Internetkriminalität.

Und es ist vielleicht gerade diese Asymmetrie, die bei den 260 Beschäftigten der Wasserschutzpolizei die Ängste schürt. Der Sorge, Fischereischutz, Sport- und Berufsschifffahrt könnten angesichts dieser neuen Herausforderungen nachrangig sein, wird ja schon durch die Vorgabe an die Arbeitsgruppe Vorschub geleistet, bei der Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben nach Alternativen zu suchen. Für die Einhaltung von Recht, Gesetz- und Sicherheitsstandards auf den Wasserwegen rund um Schleswig-Holstein ist dann das Schlimmste zu befürchten.

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