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Sieben Stimmen - aber nicht für jeden

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erstellt am 21.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Kiel | Es sind 2,4 Millionen: So viele Schleswig-Holsteiner dürfen am Sonntag wählen. Bei der letzten Kommunalwahl vor fünf Jahren ging aber nicht mal die Hälfte der Wahlberechtigten an die Urnen. Nur 44 Prozent der Schleswig-Holsteiner interessieren sich laut einer Umfrage des NDR für die Gemeinde- und Kreiswahlen.

Dabei werden in den Kommunalparlamenten in der Regel Dinge geregelt, die die Menschen direkt betreffen: Es geht um Abfallbeseitigung, Kindergärten und Schulen. "Und überall gibt es genug Wahlvorschläge, in jeder Gemeinde kann gewählt werden", sagt Landeswahlleiterin Manuela Söller-Winkler.

Bei der Kreiswahl und der Gemeindewahl haben die Bürger in Orten mit mehr als 10 000 Einwohnern jeweils nur eine Stimme. In kleineren Orten gibt es bei der Gemeindewahl mehrere Stimmen. Die kann der Wähler auf mehrere Kandidaten verteilen, ein Häufeln auf einen Wahlvorschlag ist aber nicht zulässig. Mit der Kreiswahl entscheiden die Wähler über die Zusammensetzung der Kreistage, mit der Gemeindewahl über die der Gemeinde- und Stadträte (siehe neben stehender Text). Im ganzen Land gibt es 2626 Wahlbezirke. In den 1079 Gemeinden sind insgesamt 13 050 Mandate zu verteilen . Zu den Gemeindewahlen treten 1304 Wählergruppen an, rechnerisch mehr als eine pro Gemeinde. Die Kommunalpolitiker werden für fünf Jahre gewählt. In 27 Kleinstgemeinden wird nicht gewählt. www.kommunalwahlen-sh.de

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