Zwischen Büsum und Helgoland : Segelyacht sinkt in der Nordsee - zwei Menschen und ein Hund gerettet

Weit draußen auf der Nordsee schlägt ein Segelboot Leck. Die Personen an Bord können nur den Notruf funken - und auf Hilfe hoffen, während ihr Boot versinkt.

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09. Juni 2016, 07:20 Uhr

Büsum | Am Mittwochvormittag ist in der Nordsee ein Segelboot gesunken. Das Küstenboot „Helgoland“ der Wasserpolizei empfing gegen 10 Uhr ein „Mayday“ von der Segelyacht „Calmares“. An Bord: ein Mann, eine Frau und ein Hund.

Die Unglückstelle lag etwa auf halber Strecke zwischen Büsum und Helgoland. Das Boot mit dem Heimathafen Nordstrand hatte eine Grundberührung vor der „Tonne 10“ im Eiderfahrwasser, war Leck geschlagen und begann zu sinken.

Durch einen glücklichen Zufall war das Wasserschutzpolizeiboot gerade auf Streifenfahrt und befand sich nur etwa sechs Seemeilen vor der Unglücksstelle. Es war daher nur wenige Minuten später an der angegebenen Position.

Wegen des flachen Wassers nahe der Segelyacht wurde das mitgeführte Beiboot der „Helgoland“ ausgesetzt und mit drei Besatzungsmitgliedern zum Havaristen gefahren. Die geretteten Personen waren unversehrt und wurden nebst Hund an Bord der „Helgoland“ genommen. Sie wurden zur Seeunfallaufnahme nach Büsum gebracht.

„Nur dem glücklichen Umstand der günstigen Position des Polizeibootes in unmittelbarer Nähe des Unglücksortes ist es zu verdanken, dass eine so schnelle Bergung der Verunglückten erfolgen konnte“, so ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Die Segelyacht versank um 10.45 Uhr, nur 45 Minuten nach dem SOS-Notruf, in der Nordsee.

Die Unglückstelle wurde mit einer Tonne markiert, damit andere Schiffe gewarnt werden und eine eventuell spätere Bergung erfolgen kann. Die Schadenshöhe wird mit etwa 35.000 Euro angegeben.

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