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Unwetterwarnung vom DWD : Schwere Gewitter über Hamburg - Tornado wütet offenbar in Bramfeld

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Unwetter über Hamburg: Starkregen, Blitze - und auch ein Tornado wurde gesichtet.

Die Hamburger Feuerwehr ist nach einem schweren Unwetter über der Hansestadt zu Dutzenden Einsätzen ausgerückt. „Es gibt zahlreiche Blitzeinschläge, die Lage ist noch unübersichtlich“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Dienstagabend. Angaben zu möglichen Verletzten gab es zunächst nicht. Über den Stadtteilen Bramfeld und Wandsbek wurde eine Trichterwolke gesichtet, Bilder davon verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien.

Ob es sich bei der gesichteten Trichterwolke womöglich um einen Tornado handelte, konnte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zunächst nicht sagen. „Von der Wetterlage her ist es aber möglich“, sagte der Meteorologe. Von einem Tornado könne nur gesprochen werden, wenn die Trichterwolke auch den Boden erreiche.

Auf Bildern von der Wolke, die in den sozialen Netzwerken geteilt wurden, war dies zunächst nicht erkennbar. Auf dem auch vom Meteorologen Jörg Kachelmann gepflegten Twitter-Account Kachelmannwetter hieß es allerdings: „vermutlich Bodenkontakt“.

 

In Rahlstedt fing ein Dachstuhl nach einem Blitzeinschlag Feuer, in Sasel wurde eine Straße überschwemmt. In Farmsen stürzte ein Baum auf ein Auto. Auch der Stadtteil Bramfeld war nach Angaben eines Polizeisprechers stark betroffen, zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, mehrere Bäume entwurzelt. Der DWD gab eine Unwetterwarnung vor extrem starken Gewittern, Starkregen und Hagel heraus. Satellitenbildern zufolge seien örtlich teils mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen, sagte der Sprecher.

Die Feuerwehr riet dazu, im Haus zu bleiben.

 

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erstellt am 07.Jun.2016 | 19:47 Uhr

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