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Schule in Flammen - Kripo ermittelt

vom

Norderstedt | Das Dach und etliche Zwischendecken stürzten teilweise ein, dichter Rauch zog durch Norderstedt (Kreis Segeberg): In der ehemaligen Hauptschule ist es gestern zu einem Großfeuer gekommen. Der Brand brach auf dem Dach des Gebäudes aus, das gerade in eine Gemeinschaftsschule umgebaut wird und im Herbst eröffnet werden sollte. "Bereits jetzt kann gesagt werden, dass der Brand während der Schweißarbeiten entstanden ist", erklärte Polizeisprecherin Sandra Mohr.

Mehr als 90 Feuerwehrmänner waren im Einsatz - und kämpften zunächst mit der Wasserversorgung. Unter zwei "Hydranten-Deckeln" sollen sich keine Hydranten befunden haben, sondern nur Abschieber für das Wassernetz. Danach fuhr ein Lkw auch noch die von den Wehren gelegte Standleitung kaputt.

Mit zwei Drehleitern und einem Innenangriff wurde schließlich gelöscht. Jetzt ermittelt die Kripo Norderstedt, Gasflaschen wurden beschlagnahmt, Arbeiter befragt. "Der Schaden liegt bei 500 000 Euro", so Mohr. Ein verletzter Dachdecker musste ambulant versorgt werden. Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Der Umbau kostete über zwölf Millionen Euro.

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erstellt am 13.Aug.2013 | 01:14 Uhr

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