Schüsse auf dem Kiez: 48-Jähriger wird psychiatrisch untersucht

Hamburg (dpa/lno) - Ein 48-Jähriger, der am Mittwoch auf dem Hamburger Kiez Beamte mit einer Waffe bedroht hatte und niedergeschossen wurde, soll auch psychiatrisch untersucht werden. Der psychiatrische Dienst des Krankenhauses werde ihn begutachten, sobald es sein Gesundheitszustand zulasse, erklärte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Ob es Hinweise auf eine psychische Erkrankung gebe, konnte sie nicht sagen.

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30. Mai 2013, 06:22 Uhr

Hamburg (dpa/lno) - Ein 48-Jähriger, der am Mittwoch auf dem Hamburger Kiez Beamte mit einer Waffe bedroht hatte und niedergeschossen wurde, soll auch psychiatrisch untersucht werden. Der psychiatrische Dienst des Krankenhauses werde ihn begutachten, sobald es sein Gesundheitszustand zulasse, erklärte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Ob es Hinweise auf eine psychische Erkrankung gebe, konnte sie nicht sagen.

Beamte hatten in einer Nebenstraße der Reeperbahn gezielt auf die Beine des Mannes geschossen, nachdem er die Gaswaffe auf sich und auf die Polizisten gerichtet hatte. Der 48-Jährige hatte die Beamten zuvor aufgefordert, ihn zu erschießen. Die Hintergründe blieben weiter unklar.

Der Mann konnte am Donnerstag noch nicht vernommen werden, berichtete die Sprecherin. «Er ist im Krankenhaus und wird dort bewacht.» Ein Richter müsse nun prüfen, wie lange er im Polizeigewahrsam bleiben könne. Das Dezernat Interne Ermittlungen untersucht den Fall.

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