Themen zur Landtagswahl prämiert : Schleswig-holsteinischer Journalistenpreis für „Welt“, dpa und „KN“

Wahlplakate in Neumünster zur Landtagswahl 2017 in Schleswig-Holstein: Motto des Journalistenpreises war „Wahlen“.
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Wahlplakate in Neumünster zur Landtagswahl 2017 in Schleswig-Holstein: Motto des Journalistenpreises war „Wahlen“.

Ausgezeichnet wurden Welt-Korrespondent Uli Exner, dpa-Redakteur Alexander Preker und Volontäre der „Kieler Nachrichten“.

shz.de von
31. Januar 2018, 15:52 Uhr

Kiel | Der schleswig-holsteinische Journalistenpreis geht in diesem Jahr an den „Welt“-Korrespondenten Uli Exner und den ehemaligen Flensburger dpa-Redakteur Alexander Preker. Beide teilen sich den ersten Preis (je 1500 Euro), weil eine Abstufung in einen ersten und zweiten Platz wegen der hohen Qualität der Beiträge kaum möglich gewesen wäre, betonten bei der Preisübergabe am Montag in Kiel die Vorsitzenden des Kieler Presse-Klubs und des Deutschen Journalistenverbands Schleswig-Holstein, Reinhardt Hassenstein und Arnold Petersen. Beide Einrichtungen haben den zum dritten Mal vergebenen Preis gestiftet. Der Nachwuchs-Preis (600 Euro) ging an Volontäre der „Kieler Nachrichten“ für ein Videoprojekt.

Mehr als 30 Bewerbungen waren diesmal eingegangen – das Motto lautete „Wahlen“. Exner schrieb ein Doppelporträt „Die besseren Populisten“ über die Politiker Ralf Stegner (SPD) und Wolfgang Kubicki (FDP), die einen AfD-Erfolg bei der Landtagswahl verhindern wollten. Preker war mit dem unerschütterlichen Wahlkämpfer Patrick Breyer von den Piraten mehrere Stunden im Auto nach Dithmarschen unterwegs. Sein dpa-Bericht hatte den Titel „Wahlkampf in Seenot – Wie die Piratenpartei ums Überleben kämpft“. Inzwischen arbeitet Preker für „Spiegel online“ in Hamburg.

Die sechs Volontäre der „Kieler Nachrichten“ hatten für ihr Videoprojekt „erstewahl“ die Spitzenkandidaten der Parteien jeweils im Paternoster des Landeshauses interviewt und so kurze prägnante Antworten erzwungen.

Vize-Ministerpräsident und Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) betonte die Unverzichtbarkeit der Medien als vierte Gewalt im Staat gerade in Zeiten von „Fake News“. Der nächste Journalistenwettbewerb hat das Thema „Energiewende“.

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