zur Navigation springen

„Wer wird Millionär?“ : Schleswig-Holsteiner ist ältester Kandidat bei Jauch

vom

86 Jahre ist Karlheinz Reher alt und fit wie ein Turnschuh. Er ist der bisher älteste „Wer wird Millionär?“-Kandidat, schaffte es am Montag auf den Ratestuhl und ist nächste Woche wieder dabei. Sollte er die Million gewinnen, will er seine Regenrinne reparieren.

Aumühle | „Ist das wahr?“ - Karlheinz Reher kann sein Glück kaum fassen, als er die Auswahlfrage richtig beantwortet hat und damit Kandidat in Günther Jauchs Quiz „Wer wird Millionär?“ geworden ist. 300 Mal habe er sich bei RTL beworben, jedes Mal einen Euro ausgegeben, bis ihn der Zufallsgenerator erfasst habe. Diese Kosten hat sich Reher inzwischen locker wieder reingespielt. Denn er steht bei der 4000-Euro Frage, die er nach einigen Schwierigkeiten richtig beantwortete. Sie lautete: : „Was kann man auf einer Afrika-Landkarte erblicken?“ A: Felsigerberg, B: Trockenewüste, C: Nassersee, D: Großesland. Antwort C war korrekt. Drei Joker hat Reher noch übrig, er verspielte bisher nur den 50:50-Joker.

Der 86-Jährige aus Aumühle (Kreis Herzogtum Lauenburg) ist der älteste Kandidat in der 15-jährigen Geschichte der Sendung, wie Jauch gleich zu Beginn der Raterunde bekanntgab. Der Humor des Schleswig-Holsteiners (er scherzte über sein eingeschränktes Sehvermögen) schien dem Moderator zu gefallen. Mit kleinen Tipps am Rande half er dem Kandidaten auf die Sprünge.

Karlheinz Reher ist studierter Diplomvolkswirt, arbeitete bis zu seinem Ruhestand 1992 als Controller in verschiedenen Unternehmen. Am Anfang seines Berufsleben war er Ende der 40er-Jahre beim Deutschen Pressedienst als Journalist tätig. „Ich habe immer viel gearbeitet und tue es immer noch“, sagte Reher zu seinem Rezept, so fit zu bleiben. Seine Frau, mit der er seit 57 Jahren verheiratet ist, habe immer „gesund gekocht“. In der Quizsendung stand sie ihrem Mann als Begleitperson zur Seite. Derzeit arbeitet der Renter an einem Buch mit dem Titel „Im Sturm der Zeit“ über die Geschichte der Pestalozzi-Stiftung Hamburg zwischen 1847 bis 2013.

Er hat bescheidene Wünsche, falls er den Hauptgewinn abräumt. Sollte er am kommenden Montag (17. Februar) eine Million Euro einheimsen, werde er die hölzerne Verkleidung der Regenrinne reparieren lassen, gab der Rentner im Gespräch mit RTL an.

 

 

zur Startseite

von
erstellt am 11.Feb.2014 | 15:48 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen