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Ruderunglück auf Alster - Todesursache steht fest

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erstellt am 04.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Hamburg | Zwei Wochen nach dem Ruderunglück auf der Hamburger Außenalster steht die Todesursache des gekenterten 13-Jährigen fest. Der Junge sei ertrunken, sagte Oberstaatsanwältin Nana Frombach gestern - "sehr wahrscheinlich in Kombination mit einem Unterkühlungsvorgang". Das hätten Rechtsmediziner bei der Obduktion der Leiche festgestellt. Frombach bestätigte damit entsprechende Medienberichte.

Der 13-Jährige war am 19. April beim Kindertraining seines Ruderclubs mit einem Renn-Einer gegen eine Boje gestoßen und in dem kalten Wasser umgekippt. Einsatzkräfte hatten im trüben Wasser der Alster tagelang vergeblich nach dem Jungen gesucht. Erst neun Tage nach dem Bootsunfall entdeckten Segler seine Leiche - ganz in der Nähe der Boje. Der Teenager hatte keine Schwimmweste an. Das Ruderunglück löste daher eine Diskussion über eine Rettungswesten-Pflicht aus. Die Hilfsorganisation DLRG etwa hatte gefordert, alle Wassersportler sollten sie tragen. "Eine Rettungsweste gehört einfach mit zur Ausrüstung wie beim Fußball die Fußballschuhe", hatte der Präsident des Hamburger DLRG-Landesverbandes, Heiko Mählmann, nach dem Unfall gesagt.

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