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Volkstrauertag und Totensonntag : Piraten wollen Tanzverbote an Feiertagen einschränken

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Die Party-Samstage werden kurz im November - denn am Volkstrauertag und am Totensonntag darf ab 4 Uhr nicht mehr gefeiert werden. Die Piraten halten das Tanzverbot für „aus der Zeit gefallen“.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2013 | 18:00 Uhr

Kiel | Die Piraten im Kieler Landtag wollen die Tanzverbote für sogenannte stille Feiertage lockern. Nach ihrem Willen soll künftig auch am Volkstrauertag, am Totensonntag und Karfreitag abends öffentlich getanzt werden dürfen. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, den die Fraktion am Freitag eingebracht hat. „Einen Feiertag nur um seiner selbst zu schützen, obwohl niemand gestört wird, ist bevormundend und aus der Zeit gefallen“, sagte der Abgeordnete Patrick Breyer. „Aus Sicht der Piraten muss das Gesetz dringend geändert werden.“

Das Tanzverbot wird auf Länderebene festgelegt. In Schleswig-Holstein sind am Karfreitag Tanzveranstaltungen ganztägig, am Volkstrauertag und Totensonntag von 4 bis 24 Uhr verboten. In diesem Jahr betrifft das den 17. und 24. November. Anders als in katholisch geprägten Ländern gibt es keine Einschränkungen an Allerheiligen (1. November), das in Bayern und Baden-Württemberg die Halloween-Partys um 2 Uhr beziehungsweise 3 Uhr vorzeitig enden lässt.

 

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