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Passagiere können Gepäck künftig selbst aufgeben

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2014 | 16:35 Uhr

Automaten statt Bodenpersonal: Am Hamburger Flughafen sollen Passagiere ihr Gepäck künftig selbst aufgeben können. Wie der Dortmunder Spezialanbieter Materna IPS gestern mitteilte, hat der Airport Fuhlsbüttel die Entwicklung von bis zu 40 solcher „Self Bag Drop“-Stationen in Auftrag gegeben. Zusätzlich solle das Unternehmen für Passagierdienstleistungen 20 Terminals für den automatischen Check-In nach Hamburg liefern.

Der Flughafen nannte dazu gestern keine Einzelheiten. Die Überlegungen für die automatisierte Gepäckannahme stünden ganz am Anfang, sagte eine Sprecherin. Unklar bleibt damit vorerst, wann die Umrüstung erfolgt und wie viel der Airport und die Airlines in das Projekt investieren.

Bisher gibt es in Fuhlsbüttel vier derartige Automaten, allerdings ausschließlich für Lufthansa-Kunden. Auch Frankfurt und München nutzen die Geräte seit kurzem im Alltagsbetrieb. Dabei scannen Passagiere ihre Bordkarten via Lesegerät selbst ein und erhalten vom Automaten einen selbstklebenden Kofferanhänger sowie eine Quittung. Anschließend stellt der Reisende das Gepäck eigenhändig aufs Förderband.

Die Hamburger Stationen werden laut Materna so entwickelt, dass sie den speziellen Anforderungen des fünftgrößten deutschen Flughafens sowie denen der dort vertretenen Airlines entsprechen. So sollen sich die Geräte optisch in das moderne Design der Abfertigungsbereiche einfügen. Nach einer Testphase könnten mittelfristig bis zu 40 „Self Bag Drop“-Systeme installiert werden.

Für Fuhlsbüttel wäre es ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer automatisierten Abfertigung. Seit Mai vorigen Jahres gibt es dort bereits erste Kontrolllinien, an denen Computer die Bordkarten überprüfen. Diese wiederum drucken sich viele Reisende inzwischen ebenfalls selbst aus.

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