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Neue Schleuse kostet 100 Millionen Euro mehr

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die fünfte Schleuse für den Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel wird viel teurer als bisher veranschlagt. Nach Informationen unserer Zeitung liegt das günstigste Angebot für den Bau der Schleuse um gut 100 Millionen Euro über dem ursprünglich vorgesehenen Betrag von 375 Millionen Euro. Der Grund für die Kostensteigerung liegt vor allem darin, dass die Gründungsarbeiten für das Bauwerk kostspieliger werden als gedacht. Die Schleuse muss auf 2500 Pfählen aus Beton und Stahl 30 Meter tief im weichen Marschboden verankert werden.

Derzeit prüft das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel noch die Angebote auf die Ausschreibung. Bis 17. April sind die Bewerber an ihre Offerten gebunden – dann muss der Bund den Zuschlag erteilen. Morgen kommt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nach Brunsbüttel, um weitere Einzelheiten zum Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals erläutern.

Trotz der Kostensteigerung steht die neue Schleuse offenbar nicht in Frage. „Der Bau der fünften Schleuse ist notwendig und unstrittig“, hieß es gestern aus Dobrindts Ressort. Schleswig-Holsteins CDU-Verkehrsexperte Hans-Jörn Arp freute sich: „Die Bundesregierung steht uneingeschränkt zum Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals.“

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