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Wirtschaft in SH : Nach der Insolvenz: Wie es Prokon und Itzehoe heute geht

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Die Folgen der Insolvenz des Windanlagenherstellers Prokon wurden größtenteils abgefedert und der geplante Sitz des Logistik Unternehmens CLC verspricht eine gute Perspektive für die Stadt.

shz.de von
erstellt am 02.Nov.2015 | 16:47 Uhr

Itzehoe | Eineinhalb Jahre nach der Krise in Itzehoe durch die Schließung des Druckereistandortes Prinovis sowie der kurz darauf verkündeten Pleite des Windanlagenherstellers Prokon geht es in Itzehoe wieder aufwärts. Die Folgen seien mittlerweile größtenteils abgefedert, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) am Montag.

Prokon sei nach Auskunft von Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin auf einem aussichtsreichen Weg zu einem zukunftssicheren Unternehmen. „Es ist dem Insolvenzverwalter in nicht einmal anderthalb Jahren geglückt, die Gläubiger mit einer Insolvenzquote von knapp 60 Prozent zu befriedigen und rund 300 Arbeitsplätze zu erhalten - davon 200 in Itzehoe“, sagte Meyer. Auch auf dem ehemaligen Prinovis-Gelände liefen die Vorbereitungsarbeiten für das geplante China Logistik Centrum (CLC) nach Auskunft des Investors Carsten Tietje auf Hochtouren. Um die wirtschaftliche Situation in Itzehoe sowie im Kreis Steinburg zu stabilisieren, werde derzeit eine verbesserte überregionale Verkehrsanbindung des Gewerbegebiets Klostermarsch an der Stör geplant. Das Land werde sich mit bis zu 1,8 Millionen Euro an den Kosten beteiligen, kündigte Meyer an.

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