Mehr Berater gegen Rechts

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18. Januar 2013, 01:14 Uhr

Kiel | Die Landesregierung verstärkt den Kampf gegen den Rechtsextremismus. Dazu soll ein flächendeckendes Beratungsangebot geschaffen werden. Neben den vier Mitarbeitern in der seit 2009 bestehenden Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus im Innenministerium sollen drei weitere Beratungsstellen mit jeweils zwei Beschäftigten im Norden, Westen und Südosten des Landes eingerichtet werden. Das Land stellt dafür in diesem Jahr erstmals 300 000 Euro bereit, kündigte Innenminister Andreas Breitner (SPD) gestern in Kiel an. Die Berater sollen in Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt, des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und anderen freien Trägern der Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe arbeiten. Das verstärkte Beratungsangebot gehört zum neuen Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, dessen Einzelheiten in den kommenden Wochen festgelegt werden sollen, sagte Breitner auf einer Fachveranstaltung im Landeshaus. Das Programm gegen Rechtsextremismus soll nach Angaben des Ministers die demokratische Zivilgesellschaft stärken und die Erziehung zu Demokratie und Toleranz fördern.

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