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Lehrerzeitverträge in der Warteschleife

vom

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 01:14 Uhr

kiel | Bis das Land etwas gegen die Befristung von Arbeitsverträgen für Lehrer unternimmt, könnte es länger dauern als geplant. Hatten die Regierungsfraktionen von SPD, Grünen und SSW von Bildungsministerin Waltraud Wende ursprünglich gefordert, sie solle in der November-Sitzung des Landtags Maßnahmen für eine Reduzierung dieser Beschäftigungsform darstellen, strichen sie gestern im Bildungsausschuss diesen Termin. Demnach soll Wende der Aufforderung nur noch "baldmöglichst" - also ohne Festlegung auf ein bestimmtes Datum - nachkommen. "Lehrer mit Zeitverträgen bleiben das Stiefkind der Bildungsministerin", moniert die schulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Heike Franzen. Sie fragt: "Will Wende kein Konzept vorlegen, darf sie kein Konzept vorlegen, oder kann sie es nicht?" Franzen kritisierte ebenfalls, dass Wende gestern im Ausschuss nicht einmal - wie zunächst auch von den Regierungsfraktionen erwartet - theoretische Möglichkeiten gegen Zeitverträge skizziert habe. Aus dem Regierungslager hieß es, man strebe spätestens für die Dezember-Sitzung des Landtags einen ausführlichen Bericht des Ministeriums an. Weil über das Papier zuvor im Kabinett beraten werden solle, gebe es Zweifel, ob der November-Termin für das Thema im Landtag zu halten sei. Insbesondere teils mit den Befristungen verbundene Arbeitslosigkeit von Lehrern während der Ferien sorgt für Ärger.

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