Landtag streitet über Videoüberwachung in Zügen

 Eine Videoüberwachungsanlage in einer Straßenbahn. Foto: Uli Deck/Archiv
Eine Videoüberwachungsanlage in einer Straßenbahn. Foto: Uli Deck/Archiv

Kiel (dpa/lno) - Die vom Land geplante Videoüberwachung in Nahverkehrszügen hat zu Diskussionen im Kieler Landtag geführt.

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30. Mai 2013, 02:11 Uhr

Kiel (dpa/lno) - Die vom Land geplante Videoüberwachung in Nahverkehrszügen hat zu Diskussionen im Kieler Landtag geführt. Bei der Sitzung am Donnerstag forderten die Piraten, die Züge nicht mit der Technik auszurüsten. «Diese totale Dauerüberwachung verletzt unser Persönlichkeitsrecht und ist illegal», sagte Patrick Breyer von der Piraten-Fraktion bei der Debatte. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) entgegnete, die Aufzeichnungen würden das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste steigern. Nach Angaben des Landtags soll ab Ende 2014 unter anderem auf der Strecke zwischen Kiel und Hamburg gefilmt werden. Das Land hatte den Einbau der Kameras bei Streckenausschreibungen eingefordert. Nun soll sich der Wirtschaftsausschuss mit dem Thema befassen.

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