Lärmgeplagte Flughafenanwohner melden sich zu Wort

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14. April 2014, 13:53 Uhr

Ein bisschen mehr Mitsprache für lärmgeplagte Anwohner des Hamburger Flughafens: Bürger erhalten die Gelegenheit, sich per Fragestunde in der Fluglärmschutzkommission zu Wort zu melden. Die Betroffenen aus Hamburg und aus dem Umland können jeweils vor Beginn der Sitzungen Fragen zum Fluglärm und zu „anderen flughafenbedingten Umweltauswirkungen“ stellen. Der Kommissionsvorsitzende und Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Nord, Harald Rösler: „Mit der Bürgerfragestunde orientiert sich die Fluglärmschutzkommission an bewährten Vorbildern aus den Bezirksversammlungen und sorgt für mehr Transparenz.“ Bisher tagt die Kommission hinter verschlossenen Türen und veröffentlicht anschließend Protokolle der Sitzungen. Im Gremium vertreten sind die Bezirke Nord, Altona, Eimsbüttel und Wandsbek, die Nachbarorte Norderstedt, Hasloh und Quickborn, die Kreise Segeberg, Pinneberg sowie die Bundesvereinigung gegen Fluglärm; ferner Vertreter des Flughafens, der Airlines (Lufthansa und TUIfly.com), der Deutschen Flugsicherung, der Handelskammer, der Umweltbehörde und der schleswig-holsteinischen Ministerien für Wirtschaft und Umwelt. Hamburgs Fluglärmschutzbeauftragte Gudrun Pieroh-Joußen nimmt an den den Sitzungen teil.


> Die neue Form des Dialogs wird zunächst für ein Jahr getestet, Premiere ist am Freitag, 13. Juni, ab 10.15 Uhr. Ort: Lilienthal-Haus auf dem Flughafengelände, Flughafenstraße 1-3, Sitzungsraum „Berlin“.


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