Mitteilung des Energiewendeministeriums : Kernkraftwerk Brunsbüttel: Startversagen eines Notstromdiesels

Grund für den Defekt war eine gelöste Leitung in der Startluftversorgung. Der Schaden konnte behoben werden.

shz.de von
23. Juli 2018, 16:06 Uhr

Nach einer Prüfung im Kernkraftwerk Brunsbüttel in der vergangenen Woche, ist ein Notstromdiesel nicht angesprungen. Dieser sollte nach der abgeschlossenen Prüfung noch einmal gestartet werden – vergeblich. Das teilte die schleswig-holsteinische Reaktorsicherheitsbehörde am Montag in Kiel mit.

Grund des Versagens war eine gelöste Leitung in der Startluftversorgung. Um den Dieselmotor zu starten, wird über die Leitung Druckluft eingespeist, die ihn zunächst antreiben soll, bis der Motor eine Mindestdrehzahl erreicht hat und Diesel eingespritzt werden kann. Aufgrund des Defekts konnte der Motor die Mindestdrehzahl nicht erreichen und sprang nicht an.

„Die Startluftversorgung wurde instandgesetzt und der Dieselmotor konnte anschließend auslegungsgemäß gestartet werden. Überprüfungen an den beiden anderen Notstromdieseln ergaben keine derartigen Befunde“, teilte das Energiewendeministerium mit.

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