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Offshore-Windkraft : Kaum noch neue Windparks auf See

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Auf See wird es eng: Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie kann nicht mehr alle Anträge für Windparks genehmigen.

Berlin/Hamburg | Zukünftig werden weniger Windparks in Nord- und Ostsee zugelassen. Das berichtet die „Welt“ und beruft sich dabei auf Aussagen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Demnach liegen derzeit 95 Anträge beim Amt vor. Doch die Behördenchefin Monika Breuch-Moritz kann den Antragstellern kaum Mut machen: „Davon werden längst nicht mehr alle genehmigt werden können“, sagte sie gegenüber der Zeitung.

Der Grund: Die vom Wirtschaftsministerium vorgegebene Energiemengen für Windkraft auf dem Meer seien bald erreicht. Bis 2020 will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel 6,5 Gigawatt festschreiben. Bis zum Jahr 2030 sollen es 15 Gigawatt sein.

Nach Berechnungen des BSH sind elf Gigawatt bereits erreicht, wenn alle 33 der bisher zugelassenen Windparks gebaut werden. „Um an die Vorgaben des Bundes heranzukommen, sind danach noch 500 bis 1000 weitere Windanlagen nötig“, sagte Breuch-Moritz.

Probleme mit dem Netzanschluss erwartet das BSH nicht mehr. Die Bundesnetzagentur habe den Offshore-Netzentwicklungsplan schließlich fertiggestellt, so Breuch-Moritz.

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erstellt am 17.Feb.2014 | 14:41 Uhr

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