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Jugend forscht: Für sie dreht sich die Welt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2014 | 18:17 Uhr

Mehr als 100 Schüler zwischen 9 und 21 Jahren haben gestern an der Elmshorner Nordakademie ihre aktuellen Forschungsprojekte präsentiert. Dort fand der Regionalentscheid Schleswig-Holstein West des Wettbewerbs „Jugend forscht“ statt. Die Fragen, auf welche die Nachwuchswissenschaftler in den vergangenen Monaten Antworten gesucht hatten, waren vielfältig.

Marnie Taube (12), Maria Holst (11) und Alina Jacobs (12), die in Husum zur Schule gehen, kamen während eines Mädelsabends auf ihr Experiment. „Das stinkt ja schlimmer als Pflanzenspray“, habe Marnie gesagt, als ihre Freundinnen Mandarinen schälten. Da war die Idee geboren: Die drei extrahierten Zitrusöl aus Mandarinenschale, mischten es mit Ethanol und Wasser. Sie besprühten damit Pflanzen. Und tatsächlich: Die Stabheuschrecken fraßen nur noch die Blätter, die nicht mit dem Gemisch besprüht waren. Die zehnjährige Béatrice Barth (Foto) aus Büdelsdorf beschäftigt die Frage: „Wie weit kann ich mit meinem Teleskop sehen?“. Beim Wettbewerb präsentierte sie einen Zwischenstand ihrer Forschung. Das Teleskop bekam sie erst zu Weihnachten, nachdem sie sämtliche Bücher von Stephen Hawking gelesen hatte. Den Saturn hat Béatrice bereits gesehen – er ist mehr als 1200 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Jetzt möchte die junge Astronomin weiter nach dem Ende des Universums suchen. Martin Rümmelein (19) und Christopher Otto (21) aus Flensburg präsentierten ihre Folie für Straßenschilder. „Die kostet nur zwei Euro, wenn da Graffitis drauf sind, ist sie günstiger als ein neues Schild“. Sie wollen, dass Gemeinden so sparen.

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