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Santiano in Münster : „Jetzt hat‘s doch den alten Pete erwischt“

vom

Erstmalig auf dieser Tour hatte die Band nach fast zweieinhalb Stunden das Gefühl, sie müssten da nochmal raus. Das hat nicht geklappt. Und es gibt Krankheitsfälle.

shz.de von
erstellt am 20.12.2013 | 19:30 Uhr

Oberhausen | Und schon wieder eine Arena. Diesmal mit so circa 4000 Besuchern. Und es war berauschend. Wir hatten mal wieder so kleine Haken und Ösen im Set. Manchmal komisch, wo die auf einmal herkommen. Und wie es dann zu so ´ner Art Domino-Spiel wird. Das sind Dinge, die im Publikum wahrscheinlich die wenigsten merken. Musiker vielleicht – und natürlich die, die unser Programm in- und auswendig kennen. Da ist man so dermaßen in der Routinemühle, da reicht dann manchmal schon ein Minifehler, um das Gefühl zu haben, aus der Spur zu sein.

Der Show tat es, wenn man die Stimmung als Grundlage nimmt, keinen Abbruch. Im Gegenteil. Erstmalig auf dieser Tour hatten wir nach fast zweieinhalb Stunden und dem endgültigen Zugabe-Bonus das Gefühl, wir müssen da nochmal raus. Haben wir aber nicht mehr hingekriegt, da unsere Techniker so dermaßen fix waren, dass die ersten Abbaumaßnahmen schon liefen und vor allem just in dem Moment das Hallenlicht anging - Routine eben ;). Und es wäre auch nicht gesund gewesen. Aber da sind wir eh alle lange drüber weg. 

Jetzt hat‘s doch den alten Pete erwischt. Er schleppt nun die Pest mit sich rum. Timsen und Axel sind übern Berg. Ich gerade wieder aufm Weg darauf.  Meine Stimme ist ganz komisch. Fühlt sich nicht gut an, vorne soll es aber angeblich gehen. Ich persönlich seh das anders. Ich bin das nicht, den ich da höre. Zwischen mir und meinen Stimmbändern hängt irgendwas, wo ich nicht rankomme. Aber was soll´s. Zwei Shows noch und dann werde ich meinem Hals die nötige Ruhe gönnen... die Aussicht darauf übertrifft z.Zt. einfach alles andere - Zorry ;)

Jetzt auf dem Weg nach Emden…

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