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Atomkraftwerk : In Brunsbüttel rosten mehr Atommüllfässer

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631 Stahlfässer mit radioaktiven Abfällen lagern im Atomkraftwerk Brunsbüttel - einige von ihnen sind allerdings rostig. Das ergab eine Untersuchung der Kavernen des Meilers.

Brunsbüttel | Im stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) sind bei der im Januar begonnenen Kamera-Inspektion weitere angerostete Atommüllfässer gefunden worden. Die Überprüfung der ersten von sechs Kavernen sei inzwischen abgeschlossen, teilte das für die Atomaufsicht zuständige Umweltministerium am Dienstag in Kiel mit. „Die Kameraaufnahmen lassen erkennen, dass es in der Kaverne - wie von der Atomaufsicht erwartet - weitere Fässer mit Korrosionserscheinungen gibt“, sagte eine Ministeriumssprecherin. Insgesamt lagern 631 Stahlfässer mit radioaktiven Abfällen in sechs Kellerräumen des Kraftwerkes, den sogenannten Kavernen.

Von den bereits überprüften siebzig Fässern zeigten „einige wenige“ Auffälligkeiten im Sinne von Korrosion, sagte der Betreiber Vattenfall laut NDR. Eine Systematik liege nicht vor. Das Unternehmen wertet die Ergebnisse der Kamerainspektion gegenwärtig aus. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen wird Vattenfall der Atomaufsicht und den von der Reaktorsicherheitsbehörde hinzugezogenen externen Sachverständigen vorstellen. „Auf Basis dieses Gespräches werden dann weitere Entscheidungen zu treffen sein“, teilte das Ministerium mit.

Am 8. Januar hatte die Kamera-Inspektion begonnen - knapp zwei Jahre nach der Entdeckung eines durchgerosteten Atommüll-Fasses.

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erstellt am 11.Feb.2014 | 14:13 Uhr

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