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Kleine Schleuse in Brunsbüttel : Herzanfall: Decksmann stürzt und stirbt

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Tödlicher Zwischenfall in der Brunsbütteler Schleuse: Ein Decksmann erleidet einen Herzanfall und stirbt später im Krankenhaus. Der Kapitän des Schiffes riecht nach Alkohol.

Brunsbüttel | Ein Decksmann ist am Donnerstagmorgen auf einem Schiff gestorben, das gerade in den Vorhafen der Kleinen Schleuse in Brunsbüttel einlief. Das teilt die Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein mit. Der 57-Jährige war demnach auf dem Weg zum Vorschiff, als er vermutlich infolge eines Herzanfalles von einer Treppe stürzte und sich am Kopf verletzte.

Der Mann wurde in der Schleuse notärztlich versorgt und anschließend in das Klinikum Itzehoe eingeliefert. Dort starb der Decksmann wenig später. Die 83 Meter lange M/S „Fri Wave“ fährt unter der Flagge von Curacao.

Bei den Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass der Kapitän des Schiffes eine Alkoholfahne hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille. Das Schiff musste am Südkai eine Zwangspause einlegen, bis der Schiffsführer wieder fahrtüchtig war. Gegen den 48-Jährigen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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erstellt am 02.Jan.2014 | 16:35 Uhr

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