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Hamburg benötigt 90 000 neue Wohnungen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2014 | 13:10 Uhr

Im zurückliegenden Vierteljahrhundert kannte Hamburgs Entwicklung im Wesentlichen nur eine Richtung: aufwärts. Das werde so bleiben – sofern Politik, Wirtschaft und Gesellschaft „intelligente Antworten“ fänden, lautet die Botschaft einer gestern vorgelegten Studie des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Im Auftrag der Haspa haben die Wissenschaftler untersucht, wie sich Wohnen und Arbeiten in der Hansestadt seit Ende der 1980er Jahre verändert haben – und wie Hamburg in 25 Jahren aussehen könnte.

Die Bevölkerung im Stadtstaat sei seit 1987 um 124 000 gestiegen, sagte Alkis Henri Otto, einer der Autoren der Studie. Die Einwohnerzahl an der Elbe werde noch mindestens bis Mitte der 2020er Jahren weiter anwachsen. Wohnungsbau bleibe deshalb eine „Daueraufgabe“, mahnte Otto. Hamburg benötige in den kommenden 15 Jahren etwa 90 000 zusätzliche Wohnungseinheiten. Mehr bezahlbarer Wohnraum innerhalb der Metropole könnte laut den Autoren den langen Trend zum Wegzug an den Stadtrand und in den Speckgürtel brechen. „Arbeiten und Wohnen sollten besser verzahnt werden.“ Aus ökologischen wie wirtschaftlichen Gründen sei es sinnvoll, kostenträchtige Pendlerverkehre zu reduzieren.

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