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Hafengeburtstag erwartet 300 schwimmende Gäste

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2014 | 16:20 Uhr

So viel Platz wie nie zum Feiern, echter Tango vom Allerfeinsten und ein „GAYburtstag“ – Hamburgs 825. Hafengeburtstag verspricht Überraschendes. Beim maritimen Spektakel erhalten vom 9. bis zum 11. Mai erstmals Schwule und Lesben ihre eigene Bühne. Das „Harbour Pride“ westlich der Fischauktionshalle sei als Treffpunkt für Homo- wie für Heterosexuelle gedacht, kündigten die Veranstalter gestern an. „Wir wollen im Sinne einer weltoffenen und toleranten Stadt Gelegenheit zum gemeinsamen Feiern bieten und zum Abbau von Vorurteilen beitragen.“ Beim „HafenGAYburtstag“ heizen außer Szene-Musiker und Djs auch Travestie-Künstler und maritime Burlesque-Gruppen ein.

Hamburgs dreitägige Waterkant-Party zwischen Övelgönne und HafenCity startet am Freitag, 9. Mai, um 14 Uhr mit dem obligatorischen Gottesdienst im Michel, ab 16 Uhr schließt sich die Einlaufparade an. Andere unverrückbare Säulen im Programm bleiben das Schlepperballett am Samstag, 10. Mai, ab 17 Uhr, das große Feuerwerk am Samstag ab 22.30 Uhr sowie die Auslaufparade am Sonntag, 11. Mai, ab 17 Uhr.

Dazwischen liegen mehr als 200 Programmpunkte für die erwarteten eine Million Besucher und das auf einem vergrößerten Veranstaltungsareal. Erstmals sind die Flächen der HafenCity fester Bestandteil des Hafengeburtstages. Als Partnerstadt 2014 präsentiert sich Buenos Aires. Argentiniens Hauptstadt wartet an der Kehrwiederspitze mit einem eigenen Festival auf, einschließlich diverser Tango-Vorführungen.

Kern der Hafenfeierlichkeiten bleibt aber die Seefahrt in all ihren Schattierungen. Vor den Landungsbrücken schippert wieder Tradition neben Moderne, mehr als 300 schwimmende Geburtstagsgäste sind angekündigt. Darunter Leckerbissen für Windjammerfans wie das polnische Segelschulschiff „Dar Mlodziezy“, Deutschlands jüngster Großsegler „Alexander von Humboldt II“ und der Drei-Mast-Topsegelschoner „Gulden Leeuw“ aus den Niederlanden. Gleich ein ganzes Dutzend an Kreuzfahrern macht der Hansestadt zum 825. seine Aufwartung, allein drei Aida-Clubschiffe, dazu das TV-Traumschiff „MS Deutschland“, die „Mein Schiff 1“ und die „Queen Elizabeth“.

An fast jeder Ecke wird kostenlose Live-Musik auf zwölf Bühnen erklingen – und auf einem Ponton in der Elbe. Auf schwankendem Grund wird dort die Bigband der Bundeswehr für Seemanns-Stimmung sorgen.

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