Glück für den Milliardär

shz.de von
07. November 2013, 00:31 Uhr

Er sollte fast zwei Hektar seines Gestüts in Lasbek bei Bad Oldesloe als Ausgleichsfläche für den A-20-Weiterbau abgeben – doch nun profitiert der Hamburger Milliardär und Ex-Tchibo-Chef Günter Herz vom Erfolg der Umweltverbände im Kampf gegen die geplante Autobahn. Obwohl das Bundesverwaltungsgericht Herz’ Klage gegen die drohende Enteignung als unbegründet abwies, bleibt sein Gestüt wegen der Rechtswidrigkeit des Planfeststellungsbeschlusses erst mal unangetastet. Nur wenn das Land es schafft, die bisherige Plantrasse gerichtsfest zu machen, muss Herz das Teilstück doch noch herausrücken. „Plant das Land aber anders, dann hat er Glück gehabt“, sagte eine Gerichtssprecherin.


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