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Gefangene werden nach Hamburg verlegt

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erstellt am 25.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Lübeck | In der kommenden Woche rollt ein Gefangenentransporter mit gefährlichen Schwerverbrechern über die Autobahn: Acht Sicherungsverwahrte aus dem Gefängnis Lübeck-Lauerhof werden in die Hamburger Justizvollzugs anstalt Fuhlsbüttel ("Santa Fu") verlegt. Grundlage ist ein Staatsvertrag zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg, der regelt, dass die Hansestadt elf Sicherungsverwahrte aufnimmt - für 250 Euro pro Tag und Person. In "Santa Fu" werden die Männer in einem extra umgebauten Flügel so untergebracht wie es das Bundesverfassungsgericht für Sicherungsverwahrte verlangt, die ihre Strafe verbüßt haben. Mit dem Staatsvertrag spart sich Schleswig-Holstein den Bau einer eigenen Anlage. Welche Taten haben die Männer begangen? Laut Hamburger Justizbehörde wurden sie verurteilt wegen: versuchten Mordes, Totschlags in Tateinheit mit Raub, Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs von Kindern und räuberischer Erpressung. Der älteste Sicherungsverwahrte ist ein Rentner, 77 Jahre alt.

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