Für den guten Zweck: 20 neue Stiftungen in Schleswig-Holstein

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01. Februar 2013, 01:14 Uhr

kiel | Stiftungen bürgerlichen Rechts bleiben in Schleswig-Holstein auf Wachstumskurs: Im letzten Jahr sind 20 Neugründen hinzugekommen - genau so viele wie 2011. Insgesamt gibt es damit im nördlichsten Bundesland 703 Stiftungen dieser Art, die für Soziales, Kultur, Bildung, Umwelt und andere gemeinnützige Zwecke Geld aus ihren Kapitalerträgen ausschütten. Mit einer Dichte von 25 Stiftungen pro 100 000 Einwohnern liegt Schleswig-Holstein knapp über dem Bundesdurchschnitt von 24 und belegt den siebten Platz unter den Ländern. Auf Rang eins steht Hamburg (wir berichteten). Das geht aus der gestern erschienenen Jahresstatistik des Bundesverbands Deutscher Stiftungen hervor. Im Ranking der Stiftungsdichte der 80 größten deutschen Städten kommt Lübeck auf Platz 16, Kiel auf Position 27. Dass Schleswig-Holstein vergleichsweise gut abschneidet, erklärt der Ahrensburger Michael Eckstein (Foto), Regionalkurator des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, "zu einem Gutteil mit der hanseatischen Tradition Lübecks". "Wo früher kein König Gutes getan hat, hat man dafür schon immer selbst vorgesorgt". Ein solches Umfeld ermuntere dort auch heute in bildungsbürgerlichen und Unternehmerkreisen zu Neugründungen. Zudem färbe die entsprechende Hamburger Tradition ins nördliche Umland der Elbemetropole ab.

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