Frau mit Schere erstochen

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04. Januar 2013, 01:14 Uhr

Geesthacht/Lübeck | Nach dem gewaltsamen Tod einer 59-Jährigen aus Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) ist der tatverdächtige Sohn der Frau einstweilig in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden. "Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Verdächtige im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt hat", sagte ein Sprecher der Behörde gestern in Lübeck. Die Polizei hatte den 31-Jährigen am Mittwoch festgenommen (wir berichteten). Er hatte den Beamten in blutverschmierter Kleidung die Tür zur Wohnung geöffnet, wo die 59-Jährige leblos gefunden wurde. Die Obduktion der Toten ergab, dass sie durch zahlreiche Scherenstiche in den Oberkörper, sowie Schläge ins Gesicht und den Brustbereich getötet wurde. Sollte sich der Tatverdacht bestätigen, könnte der Sohn dauerhaft in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden. Der 31-Jährige sei bereits länger psychisch krank und drogenabhängig, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Er befand sich schon mehrfach in psychiatrischer Behandlung.

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