zur Navigation springen

Handball Champions League : Flensburg und Kiel treten gegen Skopje an

vom

Der THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt treffen voraussichtlich erst nach erfolgreichem Viertelfinale aufeinander. Zunächst heißt der Gegner Skopje.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 14:21 Uhr

Kiel/Flensburg | Den drei deutschen Handball-Clubs ist im Viertelfinale der Champions League ein Bundesliga-Duell erspart geblieben. Der deutsche Meister THW Kiel spielt gegen HC Metalurg Skopje und muss zuerst in Mazedoniens Hauptstadt antreten. Das ergab die Auslosung am Dienstag in Wien. Die SG Flensburg-Handewitt bekommt es mit Vardar Skopje zu tun, die im Achtelfinale Titelverteidiger HSV Hamburg ausgeschaltet hatten. Ebenfalls zuerst Heimrecht haben die Rhein-Neckar Löwen, die auf Rekordsieger FC Barcelona treffen. Die Hinspiele finden zwischen dem 16. und 20. April statt, die Rückspiele eine Woche später.

Alle deutschen Clubs waren froh, dass ihnen ein Liga-Duell erspart blieb. „Nur keinen deutschen Gegner“, hatte Kiels Trainer Alfred Gislason der THW-Geschäftsführerin Sabine Holdorf-Schust mit auf den Weg nach Wien gegeben. So wurde es Metalurg Skopje - ein zwar unangenehmer, aber durchaus schlagbarer Gegner. „Wir dürfen Metalurg auf keinen Fall unterschätzen“, sagte Holdorf-Schust. Der mazedonische Vizemeister war in dieser Saison die bislang einzige Mannschaft, die Barcelona besiegen konnte.

Noch größer ist der Respekt in Flensburg vor Vardar Skopje. „Wir haben im Achtelfinale gesehen, wozu diese Mannschaft fähig ist“, sagte Manager Dierk Schmäschke. Die Mazedonier hatten sensationell Titelverteidiger HSV Hamburg ausgeschaltet. „In diesem Spiel gibt es keinen Favoriten. Beide Mannschaften haben die Chance aufs Weiterkommen“, fügte Schmäschke an. Vardars Manager Davor Stokjanovski blickte optimistisch nach vorn: „Wir haben Hamburg rausgeworfen, haben unser Ziel mit dem Viertelfinale eigentlich erreicht. Wir stehen nicht unter Druck.“ 

Flensburg und Kiel haben vor allem vor der Boris-Trajkovski-Arena in Skopje Respekt, wo in dieser Saison schon Top-Mannschaften wie Barcelona oder Paris St. Germain nicht gewinnen konnten. Dabei hat der THW den Vorteil, dass er das Rückspiel zwischen dem 23. und 27. April in heimischer Halle hat. Flensburg und Rhein Neckar Löwen treten in den Hinspielen am Osterwochenende zunächst zu Hause an.

„Ich denke, dass sich keine deutsche Mannschaft über die Auslosung beschweren kann. Alle haben es selbst in der Hand, sich für das Finalturnier in Köln zu qualifizieren“, sagte Gerd Butzeck, Geschäftsführer der Clubvereinigung Forum Club Handball in Wien. „Das werden sehr interessante Viertelfinals“, meinte auch Jean Brihault, der Präsident des Europäischen Handballverbands EHF, der die Auslosung gemeinsam mit EHF-Generalsekretär Michael Wiederer vornahm.

Im vierten Viertelfinale trifft der französische Meister PSG Paris auf MKB Veszprem aus Ungarn. Die Sieger qualifizieren sich für das Final4-Turnier am 31. Mai und 1. Juni in Köln.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen