Es bleibt bei Ackerbau und Viehzucht

Werner Schwarz, alter und neuer Präsident des Bauernverbands, mit seinem Vorstands-Team. Staudt
Werner Schwarz, alter und neuer Präsident des Bauernverbands, mit seinem Vorstands-Team. Staudt

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12. Januar 2013, 01:14 Uhr

Rendsburg | Werner Schwarz ist gestern als Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein wiedergewählt worden. Als Stellvertreter bestätigte der Landeshauptausschuss des Bauernverbandes Peter Lüschow (Steinburg), neu in diesem Amt ist Klaus-Peter Lucht aus Mörel (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Die 71 Mitglieder des Hauptausschusses hatten auch über die weiteren neun Positionen im Landesvorstand bei diesen im Fünf-Jahres-Rhythmus stattfindenden Wahlen zu entscheiden. Demnach gehören Hans-Peter Friedrichsen (Husum-Eiderstedt), Dietrich Pritschau (Segeberg), Wolfgang Stapelfeld (Südtondern), Lars Kuhlmann (Pinneberg), Klaus-Dieter Blank (Ostholstein-Lübeck und Christian Ufen (Dithmarschen) dem neuen Landesvorstand an. Die bisherigen Mitglieder Hans Erich Mangelsen (Flensburg) und Heinrich Kröger (Ostholstein-Lübeck) konnten aus Altersgründen nicht mehr kandidieren.

Der wieder gewählte Werner Schwarz, der auch Erster Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes ist, sagte, die Haupteinnahmequellen der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft lägen weiterhin in der Nutztierhaltung und dem Ackerbau, trotz neuer Einkommenschancen bei den erneuerbaren Energien. In der neuen Amtsperiode werde es vor allem darum gehen, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe in diesen Bereichen zu sichern. Politische Lösungen dürften aber nicht einseitig zu Lasten der Landwirtschaft ausfallen. Schwarz mahnte eine EU-einheitliche Umsetzung regionaler und nationaler Richtlinien an, die die Wettbewerbsfähigkeit der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft nicht aufs Spiel setzen dürften.

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