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Ermordete Joggerin: Die Anklage steht

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Lübeck/Schwerin | Einen Monat nach dem gewaltsamen Tod einer Lübecker Joggerin hat die Schweriner Staatsanwaltschaft Anklage gegen den 45-jährigen Tatverdächtigen erhoben. Dem Mann werden Mord, versuchte sexuelle Nötigung und Verstoß gegen das Waffengesetz zur Last gelegt.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der wegen versuchter Vergewaltigung vorbestrafte Mann die junge Frau erstochen hat, als sie sich gegen den sexuellen Übergriff wehrte. Er war drei Tage nach der Tat aufgrund von DNA-Spuren verhaftet worden. Die 29-Jährige hatte am Morgen des 7. Juli in einem Wald bei Herrnburg (Nordwest-Mecklenburg) gejoggt.

Passanten fanden die Tote am alten Kolonnenweg an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Die Staatsanwaltschaft sieht nach eigenen Angaben niedrige Beweggründe für die Tat. Das Gesetz sehe für solche Taten lebenslange Haft vor.

Der Angeklagte hat sich nach offiziellen Angaben bisher nicht zu den schweren Vorwürfen geäußert. Zeugen für das eigentliche Tatgeschehen gebe es nicht. Dennoch zeigte sich die Staatsanwaltschaft überzeugt, den Mann anhand "objektiver Beweismittel" überführen zu können. Auf dem in Tatortnähe gefundenen Messer seien DNA-Spuren des Tatverdächtigen und des Opfers festgestellt worden. Zudem sprächen Schuhabdrücke für die Täterschaft des 45-Jährigen.

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erstellt am 08.Aug.2013 | 03:14 Uhr

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