Erfolgreiche Tierretter

Alle ziehen an einem Strang:  Besitzer, Passanten, Feuerwehrleute helfen dem Pferd aus dem Wassergraben.
Alle ziehen an einem Strang: Besitzer, Passanten, Feuerwehrleute helfen dem Pferd aus dem Wassergraben.

shz.de von
29. Juni 2014, 16:25 Uhr

Ein Wochenende der Rettungseinsätze – auch für Tiere: Ein Pferd musste aus einem Graben am Elbe-Lübeck-Kanal befreit werden, in Hamburg indes bewahrte die Feuerwehr eine Schafherde vor dem Ertrinkungstod.
Gestern gegen Mittag ging bei der Berufsfeuerwehr Lübeck Lübeck der Alarm ein: Ein Pferd war in einen Graben am Elbe-Lübeck-Kanal gestürzt und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der misslichen Lage befreien. Um das Tier zu retten, musste es zunächst beruhigt werden – ein Tierarzt gab dem Pferd eine Spritze. Dann legte ein Feuerwehrmann, der mitten im Graben stand, dem Pferd einen Schlauch um den Bauch und die Hinterbeine. Ein Trecker sollte dann das Tier herausziehen, doch es rutschte zunächst immer ab. Am Ende packten alle mit an: Feuerwehrleute, der Pferdebesitzer, Passanten zogen schließlich das Pferd an dem Schlauch heraus.

Eine ungewöhnliche Rettungsaktion gab es auch in Hamburg: Die Feuerwehr hat in Ochsenwerder am Sonnabend einen Teil einer Schafherde aus der Elbe gerettet. Die 40 Tiere hätten sich im hohen Schilf verirrt und seien aus eigener Kraft nicht mehr an Land gekommen, so ein Sprecher. Die Helfer und der Schäfer der Herde brachten die ausgerissenen Schafe am Spadenländer Hauptdeich schließlich ans Ufer.

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