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Entscheidung zur Elbphilharmonie

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shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Hamburg | Die Hamburger Bürgerschaft entscheidet in einer Sondersitzung voraussichtlich am 19. Juni endgültig über die Zukunft der Elbphilharmonie. Darauf haben sich nach Angaben der CDU gestern alle Fraktionen verständigt. Die Abgeordneten wollen dann die im März getroffene Vereinbarung zwischen Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und dem Baukonzern Hochtief beschließen. Im Anschluss könnten die seit rund eineinhalb Jahren ruhenden Bauarbeiten wieder anlaufen. Im Kern der Vereinbarung zwischen dem Senat und dem Essener Baukonzern geht es darum, dass Hochtief künftig sämtliche Risiken übernimmt und das Konzerthaus bis Ende Oktober 2016 zum "Globalpauschalfestpreis" von 575 Millionen Euro zu Ende baut. Laut Senat muss der Vertrag aber bis spätestens Ende Juni ratifiziert sein, da er sonst gegenstandslos werden könnte. Die Elbphilharmonie kostet den Steuerzahler laut Scholz insgesamt rund 789 Millionen Euro. Das ist mehr als zehnmal so viel wie der damalige Bürgermeister Ole von Beust (CDU) für das Konzerthaus veranschlagt hatte.

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