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Ein dickes Plus: Urlaubsgäste strömen nach Schleswig-Holstein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In den Urlaubshochburgen des Nordens brummt das Geschäft. Im ersten Halbjahr 2014 hat das Statistikamt Nord in Schleswig-Holstein 2,88 Millionen Gästeankünfte und 10,26 Millionen Gästeübernachtungen in Betrieben mit zehn und mehr Betten einschließlich Camping ermittelt. Das entspricht einem Plus von 6,6 Prozent bei den Übernachtungen und sogar von 8,8 Prozent bei den Gästeankünften gegenüber dem Vorjahr. „Dieses herausragende Ergebnis gibt unserer Tourismusbranche Auftrieb“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) gestern in Kiel. „Der Höhenflug des Tourismus in Schleswig-Holstein hält an“, freut sich Meyer. Damit liege das Land wieder über dem Bundesdurchschnitt, „diesmal sogar deutlich“.

Noch besser sehen die Zahlen für den Monat Juni aus: Gemeldet wurden 794 000 Übernachtungsgäste in den größeren Beherbergungsstätten und auf den Campingplätzen. Das Gästeaufkommen stieg damit gegenüber dem Juni des Vorjahres um 12,9 Prozent, so das Statistikamt Nord. Die Anzahl der gebuchten Übernachtungen (2 986 000) nahm im Vergleich zum Juni 2013 um 9,5 Prozent zu.

Insgesamt legte der Tourismus im Juni an der Ostseeküste mit einem Plus von 13 Prozent bei den Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr deutlich stärker zu als der an der Nordseeküste mit einem Plus von sechs Prozent

Spitzenreiter auf gemeindlicher Ebene waren die Insel Pellworm mit einem Plus von 20 Prozent, Glücksburg mit gut 19 Prozent, die Gemeinde Strande bei Kiel mit 17 und Helgoland mit 11,8 Prozent. Weit unterdurchschnittlich schnitten die Gemeinden auf Föhr und Amrum ab, einen Negativausreißer mit minus zehn Prozent meldet auch List auf Sylt.

Meyer verwies gestern auf die „erfreulich hohe Auslastung“ der Hotels von rund 74 Prozent und appellierte, weiter in die Verbesserung der Angebotsqualität zu investieren. Außerdem forderte er die Betriebe auf, sich verstärkt um ihre Fachkräfte zu bemühen. Dabei spiele auch die Saisonverlängerung eine wichtige Rolle. „Durch ganzjährigen Betrieb können qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt und gehalten werden“, sagte der Minister. Das Land werde diesen Prozess auch künftig im Rahmen der neuen Tourismusstrategie unterstützen.

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