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Drei Länder in sechs Tagen: Albig im Baltikum

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erstellt am 06.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Kiel | Das Programm ist eng, die Gesprächspartner hochrangig. Heute bricht Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD, Foto) zu einer Reise in die baltischen Staaten auf. Sein Motto: "Ostseepolitik neu beleben - Kooperationen ausbauen".

Bis Sonnabend wird Albig bei seinem Besuch in Lettland, Estland und Litauen für eine engere Zusammenarbeit im Ostseeraum werben. "Ziel der Landesregierung ist es, die Ostseepolitik neu zu beleben. Rund um die Ostsee finden wir Nachbarn und Märkte, und beides müssen wir pflegen. Die Ostsee ist der Wirtschafts- und Kulturraum, der uns miteinander verbindet", sagte Albig. Auf der Reise wird er von Kulturministerin Anke Spoorendonk (SSW) begleitet, die dei Partnerländer des Schleswig-Holstein-Musik-Festivals im Auge hat.

Heute wird Albig mit einer kleinen Delegation nach Riga aufbrechen. In der lettischen Hauptstadt wird Albig von Ministerpräsident Valdis Dombrovskis und von Staatspräsident Andris Berzins empfangen.

Von Riga aus geht es weiter nach Tallinn in Estland. Nach einem Besuch im Parlament und Gesprächen mit mehreren Kabinettsmitgliedern trifft Albig am Mittwoch Estlands Ministerpräsidenten Andrus Ansip. "Bei einer Reise geht es auch darum, was wir von den Ländern lernen können. Estland ist zum Beispiel sehr weit im Bereich von Internet und elektronischer Kommunikation", so Albig, der sich in Tallinn in einem Technologiezentrum über den Stand der Entwicklungen informieren wird.

Die letzte Besuchsstation ist Vilnius. In Litauen, das am 1. Juli 2013 die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, spricht Albig am Freitag mit Ministerpräsident Algirdas Butkevicius. "Von den baltischen Staaten können neue und belebende Impulse für das europäische Miteinander ausgehen. Je mehr wir zusammenarbeiten, umso eher können wir auch als kleine Länder Europapolitik gestalten", so der schleswig-holsteinische Regierungschef. Auch in Vilnius sind mehrere Gespräche mit Kabinettsmitgliedern geplant.

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