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Die Medien als Impulsgeber über die Grenze

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 19.Apr.2014 | 13:48 Uhr

„Es ist ja wirklich nicht immer so gewesen, dass die Dänen die Deutschen gemocht haben – aber heute interessieren sich unsere Leser so sehr für die Nachbarn, dass wir täglich eine Seite mit Stoff aus Schleswig-Holstein bringen.“ Peter Orry, Chefredakteur der süddänischen Regionalzeitung JydskeVestkysten mit Sitz in Esbjerg, beschrieb anschaulich, wie die Annäherung über die Grenze hinweg auch das Verhalten der Leser verändert. Mit sh:z-Chefredakteur Helge Matthiesen, „Flensborg Avis“-Chef Jørgen Møllekær und Siegfried Matlok vom „Nordschleswiger“ diskutierte Orry über das deutsch-dänische Verhältnis in den Medien. Unisono stellten sie fest: Längst sei die Zeit überwunden, als die Blätter je nach nationaler Prägung als publizistische Bollwerke galten. Im Gegenteil verstehe man sich heute als Impulsgeber für Politik und Gesellschaft, damit diese die Kooperation ausbauen. Eine Meinungsumfrage der Zeitungen habe gezeigt, dass 85 Prozent der Menschen für mehr Zusammenarbeit seien, unterstrich Jørgen Møllekær. Matlok stellte fest: „Neu ist, dass die Bekundungen aus früheren Sonntagsreden von Politikern nun im Volk Substanz haben“.

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