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Der Norden bibbert unter eisiger Kälte

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Temperaturen wie im Gefrierschrank hat es in den Nächten auf Sonnabend und gestern im Norden gegeben. In Blankensee bei Lübeck wurden in der Nacht zu gestern minus 14 Grad gemessen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). In Hamburg-Fuhlsbüttel war es mit minus 12,5 Grad nur geringfügig wärmer. Auf den Inseln sanken die Temperaturen in der Nacht zu gestern auf minus fünf Grad auf Helgoland und minus zehn Grad auf Fehmarn. Durch den starken Wind war es gefühlt sogar noch kälter: An der Küste lag die gefühlte Temperatur bei minus 30 Grad, im Landesinneren waren es immer noch minus 20 bis minus 25 Grad, so der DWD.

Durch den strengen Frost bildeten sich auf vielen Gewässern im Norden dünne Eisschichten, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie mit. Die innerste Schlei war gestern mit einer fünf Zentimeter dicken Eisschicht bedeckt. Auch im Hafen von Kiel bildete sich teilweise Eis. Auch die Hamburger Binnenalster war in weiten Teilen mit einer Eisschicht überzogen.

Die Wasserschutzpolizei warnte unterdessen ausdrücklich davor, die Eisflächen zu betreten. Es bestünde akute Lebensgefahr. Heute soll es etwas wärmer werden, sagte der DWD-Meteorologe. Zusammen mit Schnee soll am Wochenbeginn mildere Luft nach Norddeutschland kommen. Kalt soll es in den nächsten Tagen trotzdem bleiben.

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